Fabians persönliche Seite


Kurzinfo:

Diese Website ist eine digitale Abstallkammer, die von ihrer Unordnung lebt und Teil einer lebendigen Netzkultur sein möchte. Hier findet sich so einiges, was den Schreiberling an der Tastatur so interessiert. Jetzt schreibe ich schon in der dritten Person über mich selbst. Ist das der Anfang vom Ende? Ich hoffe nicht, immerhin habe ich ja noch was vor, auch mit dieser Website. Natürlich wird hier momentan noch gebaut - allerdings glaube ich kaum, dass ich irgendwann komplett fertig mit der Seite bin. Wär ja noch schöner.

Hier schreibe ich jedenfalls unregelmäßig irgendwelche Sachen auf, die ich kurz festhalten möchte. Politische Artikel verfasse ich meist hier, Nachrichten zu GNU/Linux, wenn, dann für gnulinux.ch. Auf dieser Seite veröffentliche ich dementsprechend eher Randnotizen, geplant habe ich eigentlich auch, regelmäßig ein GNU/Linux-Tagebuch zu schreiben. Mal sehen. Das Design dieses Blogs ist übrigens inspiriert von Fefes Blog.

[Hinweis: Diese Seite funktioniert am besten an einem Desktop-Computer bzw. Laptop mit einem möglichst großen Browserfenster. Die Ansicht auf mobilen Endgeräten, die in der Regel vertikal gehalten werden, ist eine Kompromisslösung, die das eigentlich erwünschte Desktop-Layout nicht zerschießt.]


FBfS - Fabians Blog zu freier Software (und anderen Sachen):

5.9.22 - DiStRo-HoPpInG

In den letzten Tagen bin ich mit meiner Installation mal wieder durchgedreht: eigentlich wollte ich für die nächste Zeit ein stabiles Debian nutzen, mal ohne Rolling-Experimente und ohne viele Updates; eigentlich wollte ich es für die nächste Zeit stabil. Und habe ich meine wundervoll laufende Debian-11-Installation auf Testing und dann auf Sid umgestellt. Der viel zu kurz durchdachte Hintergedanke war es, eine akutelle Benutzeroberfläche zu bekommen, aus irgendeinem mir nichtmehr erklärlichen Grund bin ich vollkommen nüchtern auf die Schnappsidee gekommen, mal wieder Plasma zu installieren - dessen Version ist in Debian 11 bekanntlich nicht die jüngste. Ich habe also das Upgrade durchgeführt, sogar noch einen Eintrag im deutschsprachigen Debianforum geschrieben, in dem ich mich als gespannt auf die Updates in Sid erkundigt habe, was für Erfahrungen andere so mit dem Zweig gemacht haben.

Nunja. Ich habe die Sid-Installation einen Tag später wieder von der Platte geworfen und, nachdem ich kurz Tumbleweed angesehen habe, wieder durch eine Debian 11-Installation mit dem guten alten Xfce ersetzt, also der Oberfläche, die die ursprüngliche Debianinstallation auch innehatte. Aber gut, ich glaube, so schnell hoppe ich in naher Zukunft nicht mehr: Debian Stable läuft und läuft, das Projekt gefällt mir sowohl auf philosophischer als auch auf technischer Ebene; mittlerweile bleibt Debian einfach meine Lieblingsdistro. Xfce ist in Debian 11 übrigens auch aktuell und schlussendlich doch wesentlich angenehmer als Plasma: Klein, schnell, nicht überladen und trotzdem mit allen notwendigen und sogar ein paar sinnvollen weiteren Funktionen ausgestattet - Was will man mehr auf dem Desktop?

4.9.22 - Pinguinzubehör is not dead!

Einer meiner liebsten GNU/Linux-Blogs hat seit langer Abstizenz mal wieder einen Artikel spendiert bekommen: Ich schreibe natürlich von Pinguinzubehör. Der Blog besteht schon sehr lange, mindestens seit 2005; die ersten Artikel liegen wesentlich länger zurück, als meine ersten Gehversuche mit GNU/Linux.

So ist er immer wieder eine sehr interessante Quelle, was die Vergangenheit des Linux-Desktops angeht: Der Wechsel von GNOME 2 zu 3, die Merkwürdigkeiten der ersten Versionen von KDE 4 und vieles, vieles mehr (darunter übrigens auch Tests von alten Xfce-Versionen und LXDE in einem früheren Entwicklungsstadium). Pinguinzubehör ist sehr angenehm verfasst worden, auch die aktuelleren Artikel lesen sich wunderbar und sind immer wieder wirklich interessant. Daher war ich, nachdem ich die Seite immer wieder nach neuen Inhalten überprüft habe, sehr froh zu sehen, dass es nach knapp einem Jahr endlich wieder einen Artikel zu lesen gab.

5.6.22 - Wie sich Distrowatch.com lächerlich macht

Immer auf der Suche nach interessanten GNU/Linux-Distros scrolle ich regelmäßig durch Distrowatch.com -- ob diese Seite sonderlich aussagefähig ist, darüber lässt sich sicherlich streiten. Aber eine Sache gibt es auf der Seite, mit der sie sich selbst noch viel lächerlicher macht, als mit fragwürdigen Einschätzungen der Verbreitung von diversen Distros: Kommerz.

Hat man (noch) keinen Adblocker im Browser der Wahl aktiviert, ist die Seite nur so gespickt von seltsamen Werbeflächen, die sonst so gar nicht zu deren Inhalt passt. Doch neben diesen Werbeflächen gibt es jetzt scheinbar eine andere nervenaufreibenden Sinnlosigkeit: Pop-up-Fenster, die Firefox nicht mal im Datenschutz-Modus "streng" blockiert.

Eine davon war heute besonders dreist zu mir. Das Pop-up gab vor, von "Avira", einer Firma, die Antivirensoftware vertickt, zu stammen. Angeblich habe man via "Web-App" einen gewissen "Zeus21-Trojaner" gefunden -- wohlgemerkt auf einem Debian-Testing-System, dass noch nicht einen Tag alt und dessen ISO-Datei (konkret war das die Debian 11-Xfce-Live-ISO) sha___sum-geprüft war. Inzwischen habe ich ublock-origin installiert und schwupps: die Popup-Fenster waren weg.

Nach kurzer Recherche war ich dann doch erheitert: Laut der Antivieren-Firma Kaspersky war der sog. Zeus-Trojaner eine Malware die Windows- (!), Symbian-, BlackBerry- und Android-Betriebssysteme angreifen kann/konnte (immerhin ist das ganze schon fast eine Dekade her..): Nichts also mit Debian- oder GNU/Linux-Desktop-Systemen im Allgemeinen. Außerdem hat sich folgendes herausgestellt: Wie heise.de im Jahr 2013 (!) berichtete, hat sich Avira 2013 von allen Linux-Produkten, die je angeboten wurden getrennt und entsprechende Installationen nur bis 2016 unterstützt. Lächerlicher geht es nicht mehr.

Aber eine Sache habe ich während meinen Ausführungen doch vorenthalten: Nachdem ich den Tab vor der Installation von ublock-origin mit den strengen Datenschutzeinstellungen von Firefox neu geladen hatte, waren die Popups noch nicht weg -- statt Avira begrüßte micht im exakt (!) selben Stil ein typisches Sexbot-Popup, wie man sie sonst (nur) von den Schmuddelecken des WWW kennt. Lächerlichkeit hat einen Namen: Distrowatch.com.

Irgendwann um den 27.4.22 rum - Elon Musk hat den Vogel komplett abgeschossen

Nachdem Elon Musk Twitter ein Angebot gemacht zu haben scheint, was sie nicht ausschlagen können (wollen?), ist Twitter verloren. Was soll schon schiefgehen, wenn der reichste Mensch des Planeten einen Webdienst besitzt, der die politische Debatte im Netz maßgeblich geprägt hat? < Ironie off > Twitter ist eigentlich vollkommen ungeeignet für jedes Maß an Diskussion. Gerade die Debatten und Argumente einer komplexen wie komplizierten Gesellschaft lassen sich nicht in 240 Zeichen abbilden.

Twitter ist vollkommen toxisch; bei einem Eigentümer, der unterm Strich ein unglaublich arroganter, nervenaufreibender, rechter Troll ist, wird sich das nicht ändern. Bisher war Twitter ein Spielball der Börse, jetzt ist der Dienst der persönliche Spielball von Musk.

Musk hat in den letzten Tagen allerdings auch für eine positive Entwicklung gesorgt: Twitter schrumpft zu Gunsten von Mastodon -- dem arroganten Verhalten Musks sei dank. Ich kann nur hoffen, das die Suchbewegung, die momentan über das geliebte Fediverse rollt, zu einer Bewegung von Findenden wird: Natürlich ist das Fediverse nicht die bedingungslose Antwort auf alle netzpolitischen Fragen zum Thema Social Media. Während andere soziale Netwerke eher asoziale Netzwerke genannt werden sollten, ist Mastodon im Moment das freundliche Gesicht des Fediverse. Diese Position möchte ich Mastodon ausdrücklich gönnen.

Natürlich wechseln viele Leute momentan wegen Musk von Twitter zu Mastodon -- wie lange das anhält, bleibt zunächst einmal abzuwarten (Daumen drücken!); zum anderen wechseln viele eben (noch) nicht wegen der Aspekte freier Software, das wäre zwar schon jetzt nötig und gut, kann ja noch werden. Nach oben (Startseite).


Näheres zu dieser Webseite:

Was ist Neocities?

Neocities ist ein Internetdienstleister, der sich der frühen Netzkultur verschrieben hat. Nicht ohne Grund ist der Name ein Wortspiel mit dem des längst eingestellten Hostinganbierter GeoCities. Auf NeoCities.org kann jede*r kostenlos damit beginnen, eine statische Website zu schreiben. Ja, per Hand. Ich möchte mich hier nicht freiwillig zum Werbetreiber machen; aber: NeoCities.org fördert einen Teil der Netzkultur, der meiner Ansicht nach nicht einfach vergessen werden sollte.

Der Quellcode von NeoCities ist frei und liegt offen, zudem gibt es ein kostenloses Angebot. Und anstatt einen Blog bei riesigen Unternehmen wie Google aufzusetzen, warum nicht NeoCities eine Chance geben?



permanente Bauarbeiten:

Eigentlich ist es ganz einfach: Ich weiß nicht genau, was ich mit dieser Website vor habe - daher weiß ich auch nicht, wie lange ich diese noch aktiv weiterschreiben und -entwickeln werde. Momentan macht mir das Seitenbauen ziemlichen Spaß; warum also aufhören oder einen Termin für eine Fertigstellung festlegen. Bei einigen Teilen der Website könnte das nebenstehende Gif-Bild auftauchen. Sollte das der Fall sein, wird da definitiv noch dran gearbeitet. (GIF von earning66.blogspot.com)



Ich baue keine Tracker, Cookies oder sonst was für einen Mist auf dieser Seite ein. Die html/css-Dateien lassen sich in allen gängigen Browsern anzeigen. Hoster dieser Website ist neocities.org.


Ein Textblock für den Rest


Endlich scheinen meine Audioprobleme mit dem einen Laptop gelöst zu sein! Juhu!


I use by the way!



Weitere Inhalte:

  • Netzkultur & Gesellschaft ~ Hier versuche ich nachdenkliche, sinnige und manchmal wohl auch ins Philosophische abgleitende Beiträge zur Kultur des Internets und der Gesellschaft zusammenzutragen. Manchmal aggregiere ich nur meine anderen Blogs.

  • GNU/Linux Zeug ~ Diese Sektion der Seite beinhaltet wild durcheinander gewürfelte Gedanken zum freien Betriebssystem

  • Die Musikseite ~ Der Teil dieser Website, auf dem ich meine Lieblingsbands, Songs und so weiter festhalte -- und denen mit meinen laienhaften Kommentaren sicherliche Unrecht tue. Who cares?!
  • Drucken und GNU/Linux

Vortrag: Anarchistische Religionskritik am Beispiel von "Gott und der Staat"



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